09.02.2026
Windenergie "im Winter besondern wichtig"

Das Wind, und PV das “Dream-Team”

Das saisonale Wechselspiel

MerkmalPhotovoltaik (Solar)Windkraft (On- & Offshore)
HöchstphaseSommerhalbjahr (Mai – August)Winterhalbjahr (Oktober – März)
TiefphaseWinter (Dezember & Januar)Sommer (Flaute-Gefahr)
ErtragsfaktorSehr stabil planbar über das JahrSchwankungsanfällig, aber energiereich
Rolle im NetzDeckt die MittagslastRückgrat der Winterversorgung
  1. Sommer: Die Sonne liefert Höchstwerte, während der Wind oft nur mäßig weht. Da wir im Sommer weniger heizen und weniger Licht benötigen, reicht die PV oft aus, um große Teile des Bedarfs zu decken.
  2. Winter: Die PV-Leistung bricht massiv ein (oft auf nur 10–20 % des Sommerwerts), da die Tage kürzer sind und der Sonnenstand flacher ist. Genau in dieser Zeit ziehen jedoch die Tiefdruckgebiete über Europa hinweg, die die Windräder auf Hochtouren laufen lassen.

Wichtiger Hinweis: Trotz dieser guten Ergänzung bleibt die Herausforderung der sogenannten "Dunkelflaute". Das sind seltene Phasen im Winter, in denen es sowohl bewölkt als auch windstill ist. Für diese Zeiträume benötigen wir Speicher (Batterien/Wasserstoff) oder steuerbare Kraftwerke.